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27.03.2025

Bildquelle: FZI Forschungszentrum Informatik

Positionspapier „Intelligente Robotik der Zukunft“ veröffentlicht

Forschungsschwerpunkt: Applied Artificial Intelligence

Auf dem European Robotics Forum 2025 wurde heute durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut das Positionspapier „Intelligente Robotik der Zukunft” des Innovationsökosystems KI-basierte Robotik Baden-Württemberg vorgestellt – als Ergebnis eines intensiven Diskurses des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus sowie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit der vielfältigen Akteurslandschaft der KI-basierten Robotik in Baden-Württemberg. Das FZI sowie 28 weitere Akteure unterstützen die Vision, dass Baden-Württemberg 2035 die führende Innovationsregion für intelligente Mensch-Robotik-Systeme werden soll.

Im Rahmen des vom 25. bis 27. März 2025 in Stuttgart stattfindenden European Robotics Forum (ERF) wurde das Positionspapier „Intelligente Robotik der Zukunft“ erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst veröffentlichte Positionspapier verfolgt eine klare Vision: Baden-Württemberg ist 2035 die führende Innovationsregion für intelligente Mensch-Robotik-Systeme.

Die menschzentrierte, intelligente Robotik bietet dabei ein großes Innovationspotenzial für die baden-württembergische Wirtschaft. In vielen Anwendungsfeldern der Automobilbranche, des Maschinenbaus, der Logistik und der Medizintechnik ist Baden-Württemberg hervorragend positioniert und kann durch KI-basierte Robotik wichtige Wettbewerbsvorteile sichern. Andere Anwendungsfelder wie Land- und Bauwirtschaft oder Haushalt und Pflege bieten ein großes Potenzial für die Zukunft.

„Das bedeutendste Treffen der europäischen Robotik findet erstmals in Deutschland statt. Mit über 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bietet das European Robotic Forum eine ideale Plattform, um den Hightech Standort Baden-Württemberg der europäischen Robotik-Community zu präsentieren. Im Markt der KI-basierten Robotik wird in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum erwartet. Diese enorme wirtschaftliche Chance wollen wir für unser Land nutzen.“

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Mit dem Positionspapier „Intelligente Robotik der Zukunft“ positioniert sich Baden-Württemberg als Innovationsstandort für intelligente Mensch-Roboter-Systeme

Baden-Württemberg ist eine der führenden Regionen Europas im Bereich Robotik und Automatisierung. Mit einer starken industriellen Basis, weltbekannten Unternehmen und exzellenter Forschung spielt unser Land eine zentrale Rolle in der Entwicklung innovativer Robotiklösungen. Besonders in den Bereichen Industrie 4.0, Medizintechnik und Künstliche Intelligenz treiben Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam den technologischen Fortschritt voran. Auch der Bereich der Servicerobotik gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird als wichtiger Zukunftsmarkt gesehen.

Zur Erreichung des Zukunftsbildes haben die Akteurinnen und Akteure des Innovationsökosystems KI-basierte Robotik Baden-Württemberg fünf Aktionsfelder definiert. Diese adressieren die Bereiche:

Gemeinsam mit den Stakeholdern des Innovationsökosystems werden die Aktionsfelder kurz- bis mittelfristig weiter vorangetrieben, mit dem Ziel die Sichtbarkeit der KI-basierten Robotik über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus zu erhöhen und Baden-Württemberg als strategischen Partner für die moderne Robotik der Zukunft zu positionieren.

„Als unabhängige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit 40 Jahren Know-how leistet das FZI seit seiner Gründung dazu erfolgreich einen Beitrag mit Forschung, Entwicklung und Transfer im Bereich der Robotik. Eng vernetzt, international sichtbar und mit großer Expertise durch die Kombination von neuester Hardware, adaptiver und modularer Software sowie schneller und robuster Prototypenentwicklung. Als Part of The AI LÄND wollen wir auch künftig dazu beitragen, aus der TechnologieRegion Karlsruhe heraus Baden-Württemberg weiter an die Spitze zu bringen.“